We want to be resurrected, but we don’t want to die.

For the faithful, death is like a second birth. When a child is born, it has to leave the familiar , dark habitat. Through pain and cry it is separated from its previous existence in order to be born into a new world.
I think it will be like that when God’s eternity breaks into our time. When we are raised from the earthly life to the Eternal Life.
Resurrection.
And we may rejoice that at the end of our lives there is not death but the life that God has promised us. And this certainty is to let us live right now. It should revive us in joy. we wish all of us an Easter faith that breaks the shells of skepticism [editor’s note: he had previously spoken of the Easter customs concerning eggs…], opens to the benefits of the Risen One.

Dear Brothers and Sisters, we always want to know ahead of time what is to come. We want to be resurrected, but we don’t want to die.
I will only know that death does not kill me after I have died.

The light of Easter enlightens the horror of the women, when the angel rolls back the stone of the grave. So the no longer need to look for the living among the dead. In the light of Easter there is new hope in which we do not see death, but eternity.

Glauben Sie an die Auferstehung?

Aus der Predigt in der Ostervigil 2014

von Erzabt Wolfgang Öxler, St. Ottilien

Liebe Schwestern und Brüder, … glauben Sie an die Auferstehung?
Oder haben Sie ähnliche Zweifel, wie das in der folgenden Geschichte geäußert wird?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du da herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“
Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen, sie schrien, und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.

Der Tod ist für den Gläubigen wie eine zweite Geburt. Wenn ein Kind geboren wird, muss es seinen gewohnten, dunklen Lebensraum verlassen. Durch Schmerz und Schrei hindurch wird es von seiner bisherigen Existenz getrennt, um in eine neue Welt hineingeboren zu werden. Ich glaube, ebenso wird es sein, wenn Gottes Ewigkeit einbricht in unsere Zeit. wenn wir aus dem irdischen Leben in das „Ewige Leben“ emporgehoben werden. Auferstehung. Und wir dürfen uns freuen, dass am Ende unseres Lebens nicht der Tod steht, sondern das Leben, das Gott uns verheißen hat. Und diese Gewissheit soll uns schon jetzt leben lassen. Aufleben lassen in Freude. Wir wünschen uns allen einen Osterglauben, der die Schalen der Skepsis sprengt, Verkrustungen aufbrechen lässt und sich den Wohltaten des Auferstandenen öffnet.

Liebe Schwestern und Brüder, wir wollen immer vorher wissen, was hernach kommt. Wir wollen auferstehen, aber nicht sterben. Dass mich der Tod nicht tötet, werde ich erst erleben, wenn ich selbst gestorben bin. Damals ist den Frauen das Grab eröffnet worden. Das Osterlicht erleuchtet das Entsetzen der Frauen, so dass sie den geliebten Meister nicht mehr bei den Toten suchen müssen. Im Osterlicht keimt neue Hoffnung, in der wir den Tod nicht schauen, sondern die Ewigkeit.

Risus Paschalis

Risus Paschalis

We have the Easter custom of the “Risus Paschalis”, “das Osterlachen”, “Easter laughter”. It has been part of traditions in Bavaria since the Middle Ages.

That is, the priest would tell a humorous story during the Easter sermon to make the congregation laugh, mocking death, expressing the joy of Easter, the victory over death.

So, for your enjoyment, the RISUS PASCHALIS of Fr. Wolfgang Öxler, Archabbot of the Missionary Benedictines of St. Ottilien.

You should really listen to himself telling the story, even if you don’t understand German. His simple, caring, loving tone moves the heart, especially when you hear the rising laughter among the congregation, the commotion of all of us (and yes, there were tears as well.).

(at 01h 20min 05 sec):

http://mp3.erzabtei.de/2014-04-19-2200-osternacht.mp3

 

My translation:

A married couple decided to have a holiday in a hotel in the Caribbean, where they spent their honeymoon 20 years ago. Because of their work schedules the husband flies first  without his wife who will fly some days later and join him.

Just arrived he found an internet cafe and decided to send his wife an e-mail. However, due to a typo in the address the message reaches a widow who just came home from the funeral of her husband to retrieve the condolence letters. A short time later, the son comes home and finds the widow fainted in front of the computer. He reads the following message:

My dear wife!

I just got here, and I’m fine. You are certainly surprised to hear from me in this way, but they have internet here now, so you can stay in touch with your loved ones. As soon as I arrived here, I made sure everything is okay when you arrive next Friday.

I long for you, am delighted to see you soon! Hope that your journey is as uneventful as mine was.

P.S. You won’t need so many clothes, sure it is hot down here!

 

Please keep this laughter, the laughter of the resurrection!

Amen

German transcript:

Ich möchte die Osterfreude mit einer netten Geschichte abschließen. Es gibt ja den „risus paschalis“, das Osterlachen. Es symbolisiert die Überlegenheit und den Sieg über den Tod, der der Lächerlichkeit preisgegeben ist. Vielleicht ist es auch eine Geschichte vom „Leben danach“.

Ein Ehepaar entschließt sich, in einem Hotel in der Karibik Urlaub zu machen, in welchem sie vor 20 Jahren ihre Flitterwochen verbrachten. Und der Mann fliegt zunächst ohne seine Frau. Diese kann berufsbedingt erst einige Tage später nachkommen.

Gerade angekommen findet er ein Internetcafe und beschließt, seiner Frau eine E-Mail zu senden. Er vertippt sich jedoch bei der Adresse, so dass die Nachricht eine Witwe erreicht, die gerade von der Beerdigung ihres Mannes nach Hause kommt, um die Kondolenznachrichten abrufen. Kurze Zeit später kommt der Sohn nach Hause und findet die Witwe ohnmächtig vor dem Computer. Er liest die folgende Nachricht:

Meine liebe Frau!

Ich bin gerade angekommen, und es geht mir gut. Du bist sicher überrascht, auf diesem Wege von mir zu hören, aber mittlerweile haben sie hier auch Internet, damit man mit seinen Nächsten in Kontakt bleiben kann. Gleich als ich hier angekommen bin, habe ich mich vergewissert, dass alles in Ordnung ist, wenn du am nächsten Freitag kommst.

Ich habe Sehnsucht nach dir, freue mich, Dich bald zu sehen und hoffe dass deine Reise so unbeschwert ist wie meine.

PS: Du brauchst nicht so viele Klamotten mitzubringen, hier ist es höllisch heiß!!

 

Bewahren Sie sich dieses Lachen, das Lachen der Auferstehung.