Risus Paschalis

Risus Paschalis

We have the Easter custom of the “Risus Paschalis”, “das Osterlachen”, “Easter laughter”. It has been part of traditions in Bavaria since the Middle Ages.

That is, the priest would tell a humorous story during the Easter sermon to make the congregation laugh, mocking death, expressing the joy of Easter, the victory over death.

So, for your enjoyment, the RISUS PASCHALIS of Fr. Wolfgang Öxler, Archabbot of the Missionary Benedictines of St. Ottilien.

You should really listen to himself telling the story, even if you don’t understand German. His simple, caring, loving tone moves the heart, especially when you hear the rising laughter among the congregation, the commotion of all of us (and yes, there were tears as well.).

(at 01h 20min 05 sec):

http://mp3.erzabtei.de/2014-04-19-2200-osternacht.mp3

 

My translation:

A married couple decided to have a holiday in a hotel in the Caribbean, where they spent their honeymoon 20 years ago. Because of their work schedules the husband flies first  without his wife who will fly some days later and join him.

Just arrived he found an internet cafe and decided to send his wife an e-mail. However, due to a typo in the address the message reaches a widow who just came home from the funeral of her husband to retrieve the condolence letters. A short time later, the son comes home and finds the widow fainted in front of the computer. He reads the following message:

My dear wife!

I just got here, and I’m fine. You are certainly surprised to hear from me in this way, but they have internet here now, so you can stay in touch with your loved ones. As soon as I arrived here, I made sure everything is okay when you arrive next Friday.

I long for you, am delighted to see you soon! Hope that your journey is as uneventful as mine was.

P.S. You won’t need so many clothes, sure it is hot down here!

 

Please keep this laughter, the laughter of the resurrection!

Amen

German transcript:

Ich möchte die Osterfreude mit einer netten Geschichte abschließen. Es gibt ja den „risus paschalis“, das Osterlachen. Es symbolisiert die Überlegenheit und den Sieg über den Tod, der der Lächerlichkeit preisgegeben ist. Vielleicht ist es auch eine Geschichte vom „Leben danach“.

Ein Ehepaar entschließt sich, in einem Hotel in der Karibik Urlaub zu machen, in welchem sie vor 20 Jahren ihre Flitterwochen verbrachten. Und der Mann fliegt zunächst ohne seine Frau. Diese kann berufsbedingt erst einige Tage später nachkommen.

Gerade angekommen findet er ein Internetcafe und beschließt, seiner Frau eine E-Mail zu senden. Er vertippt sich jedoch bei der Adresse, so dass die Nachricht eine Witwe erreicht, die gerade von der Beerdigung ihres Mannes nach Hause kommt, um die Kondolenznachrichten abrufen. Kurze Zeit später kommt der Sohn nach Hause und findet die Witwe ohnmächtig vor dem Computer. Er liest die folgende Nachricht:

Meine liebe Frau!

Ich bin gerade angekommen, und es geht mir gut. Du bist sicher überrascht, auf diesem Wege von mir zu hören, aber mittlerweile haben sie hier auch Internet, damit man mit seinen Nächsten in Kontakt bleiben kann. Gleich als ich hier angekommen bin, habe ich mich vergewissert, dass alles in Ordnung ist, wenn du am nächsten Freitag kommst.

Ich habe Sehnsucht nach dir, freue mich, Dich bald zu sehen und hoffe dass deine Reise so unbeschwert ist wie meine.

PS: Du brauchst nicht so viele Klamotten mitzubringen, hier ist es höllisch heiß!!

 

Bewahren Sie sich dieses Lachen, das Lachen der Auferstehung.

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